Herrenmoden 2017-07-17T10:03:59+00:00

Herrenmoden

Auch für „IHN“ ist es ein wichtiges Ereignis seinen Hochzeitsanzug auszuwählen.

Die Zeit, als der Bräutigam im Schatten der Braut stand, ist längst vorbei. Das drückt sich insbesondere dadurch aus, wie sie auftreten. Heute will kein Bräutigam mehr so aussehen, als habe er es eben so geschafft noch pünktlich vom Büro direkt zu seiner Hochzeit zu kommen.

Dies kann schnell so wirken, wenn „Mann“ einen als businesstauglichen Anzug trägt und eventuell auch noch ein einfaches Hemd. Bei dem modernen Mann von heute ist es angekommen, dass der Anzug für den besonderen Moment mit besonderen Eigenschaften überzeugen sollte.

In unserem Sortiment finden Sie unter anderem eine gemischte Auswahl an Anzügen der Hersteller von Wilvorst und Tziacco

Kleine Eindrücke der neuen Herbst/Winter Kollektion After Six 2017 von Wilvorst

Hier die neueste Kollektion After Six von Wilvorst Frühjahr/Sommer 2017

Extravagante Anzüge mit Gehröcken für den besonders modebewussten Bräutigam von Tziacco

Ein Großteil der Herren, deren Bräute bereits ihr Kleid in unserem Fachgeschäft ausgewählt haben, kommen zu uns, da wir das Traumkleid der Auserwählten kennen.

Dadurch können wir sehr leicht entscheidende Tipps wie Stilrichtung, Farbe und passende Accessoires geben.
So passen beide an ihrem großen Tag perfekt zusammen!

Ob Smoking, Cut oder Frack; Plastron, Krawatte oder Fliege; Schwarz-Blau, Grau, Beige oder Braun – die Variationsmöglichkeiten für das Bräutigamoutfit sind vielfältig und abwechslungsreich wie nie. Als Accessoires dienen das traditionelle Einstecktuch oder die klassische Ansteckblume.

Neues Trendaccesoires: Hosenträger

Für die Modesaison 2017 des Bräutigams hat Wilvorst den Hosenträger als perfekte Ergänzung des Hochzeitanzuges neu entdeckt. Diese haben einen großen Vorteil, wenn es um das perfekte Hochzeitsoutfit für den Herren geht: Sie kleiden den Bräutigam auch dann noch, wenn er Weste und Sakko bereits abgelegt hat.

Sie werden auf Wunsch in gleichem Stoff und Farbe der Hochzeitsweste geliefert, werden unter der Weste getragen und passen dann beim Ablegen der Weste perfekt mit Fliege oder Plastron überein.

Auch nach der Hochzeit sind Hosenträger in Kombination mit Hemd und Jeans ein aktueller Modetrend!

Was trägt man Mann heute und wann?

Um Sie stilsicher werden zu lassen und Outfit technisch nicht im Regen stehen zu lassen, haben wir Ihnen die wichtigsten Dress Codes und die Details zu den gängigen, klassischen Outfits und Bekleidungsstücken zusammengestellt!

Hochzeitsanzug
Der moderne Anzug den Bräutigam als Alternative zum Cut oder Smoking, weniger offiziell und deutlich modischer. In Uni- oder Streifenoptik und vielen Farben, jedoch immer in Abstimmung auf die Farbe des Brautkleides. Der Hochzeitsanzug kann später auch für Partys das richtige Outfit sein.

Das Dinnerjacket trägt man zu Cocktailpartys, legere Hochzeiten, elegante Sommerfeste und Empfänge auf Kreuzfahrten. Die „Outdoor-Version“ des Smokings. Einreihig, mit Schalkragen und Paspel Taschen.

Zu kombinieren mit Smokinghemd, Smokinghose, abgestimmter Schleife und Einstecktuch. Farbe: ecru

Diesen Anzug kann man auch an Sommerfesten und Cocktailpartys tragen.

Der schwarze Smoking in Spitz- oder Schalfacon ist die richtige Wahl für offizielle gesellschaftliche Ereignisse. Auch verschiedene modische Varianten, zweireihig oder mit Trottoir, sind zu finden.

Dazu trägt man Weste, Kummerbund und Schleife. Diese werden farblich aufeinander abgestimmt.

Den Smoking trägt man natürlich auch zu Opern, Konzerten und Bällen, Hochzeitsgäste abends.

Der Cut ist der Frack des Tages – für Anlässe morgens oder bis 18.00 Uhr.

Zum Cut trägt man eine grau gestreifte Stresemannhose, eine graue Weste und ein weißes Kragenhemd mit silbergrauer Krawatte oder ein Hemd mit Kläppchenkragen und dezentem grauen Plastron.

Die Krönung ist der graue Zylinder.

Den Cut trägt man zu Hochzeiten, als traditionellen Bräutigams-Anzug und hochoffiziellen Empfängen, nur am Tage.

Der Frack
Der König der festlichen Herrenkleidung: zeitlos, männlich, wertvoll – offiziell und festlich.

Dazu: weißes Frackhemd mit gestärkter Piquébrust und tief ausgeschnittener Piqué-Frackweste.

Das Frackhemd mit Frackknöpfen und Umschlagmanschetten. Frack – für hochoffizielle Bälle und große Hochzeiten, nur am Abend.

Der Frack Anlass Hochoffiziell am Abend ab 19 Uhr. Z.B. Galadinners oder Staatsempfänge sowie Theaterpremieren und Hochzeiten. Einladungshinweis: „White Tie“ Stil Zweireihig, wird aber nicht zugeknöpft. Steigendes, seidenbesetztes Revers. Vorne abgeschnittene Rockschöße, hinten im Schwalbenschwanz auslaufend. Korrekt dazu: tief ausgeschnittene Weste und Schleife aus weißem Piqué, Frackhemd mit steifer Piquébrust, Stehkragen und eine Frackhose mit doppeltem Seidengalon, ohne Umschlag. Farbe Schwarz Vorsicht: Nie auf den Frackschwanz setzen, sondern ihn vorsichtig seitlich oder rückwärts über die Stuhlkante hängen.

Stehkragenjacket

Das Stehkragensakko ist eine neue Variante für das festliche Outfit. Spätenstens seit Elton John kennt alle Welt dieses modische Bekleidungsstück. Hochgeschlossen wird es trotzdem mit Weste und passendem Plastron oder Schleifenband getragen. Das Sakko hat vorzugsweise eine verdeckte Knopfleiste und eine Länge von 80-85 cm, ideal für den groß gewachsenen Mann.

Für Hochzeit, Events und Konzerte.

Weste

Modische Alternative zum Kummerbund, gerne farbenfroh und passend zu einreihigen Sakkos und Spencerjacken.

Die Weste (in vielen Teilen Europas auch Gilet genannt) ist ein Bekleidungsstück welches hervorragend zu einem festlichen Anzug passt. Am besten kombiniert man die Schmuckweste mit einem Plastron und Einstecktuch oder auch einer klassischen Fliege.

Kummerbund

Der Kummerbund ist eine Alternative zur Weste – eine attraktive Schärpe in Farbe und Dessin der Schleife.
Den Namen hat er vom hinduistischen „Kamarband“, einer Schärpenmode, die englische Soldaten weltweit populär machten. Falten zeigen nach oben, damit sie Platz für Karten oder Tickets bieten. Klassisch wird der Kummerbund zum Smoking getragen.

Plastron

Ein Plastron ist die festliche Alternative zur Krawatte und deutlich voluminöser. Um den festlichen Charakter zu unterstreichen kann das Plastron mit einer Perlennadel verziert werden und findet ausschließlich zum Hemd mit elegantem Kläppchenkragen oder Haifischkragen (modischer) seinen Einsatz.

In Amerika und England ist Cut mit Plastron offizielle Hochzeitskleidung – für Bräutigam und Gast.

Pochette

Um ein Outfit zu komplettieren ist das Einstecktuch unverzichtbare und wird in der festlichen Mode auf die Fliege und die Weste/den Kummerbund farblich abgestimmt, oftmals im gleichen Muster (Ausnahme: zu Frack und Cut).
Im Business Bereich ist ein weißen Einstecktuch durchaus üblich. Ein Pochette zu falten oder kunstvoll leger einzustecken, ist dem persönlichen Geschmack überlassen.

Krawatte

Die Fliege (auch Schleife oder Papillon genannt) ist das festlichste der Accessoires. Die edle Alternative zur Krawatte oder Plastron.
Sowohl zum Smoking und als auch zum Frack ist die Fliege unverzichtbar. Erhältlich ist die Schleifen zum Selberbinden oder mit Gummiband. Größe variiert mit der Mode.

Schuhe

Schuhe sind zu jedem Outfit unverzichtbar.
Der Smoking verlangt schwarze elegante Schuhe – der Frack schwarze Lackschuhe (entweder glatt oder modisch strukturiert). Ansonsten gilt: Je flacher und schlichter der Schuh, desto besser Ihr Auftritt. Zum Hochzeitsanzug werden idealerweise Lederschuhe in braun- oder schwarztönen kombiniert.
Die Krawatte wird im festlichen Bereich eher nicht getragen.
Als „Männerzier“ ist die Krawatte in vielen Formen und Farben in der Businessmode anzutreffen.
Wird in der Gesellschaftskleidung gerne durch Fliege oder Plastron ersetzt.

Zylinder

Kopfbekleidung für hochfestliche Anlässe in Kombination mit einem Frack, meist zusammenklappbar. Kam in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mode.

Der König der festlichen Herrenkleidung: zeitlos, männlich, wertvoll – die offizielle Bekleidung für hochfestliche Anlässe. Die Aufforderung zum Frack wird auf der Einladung mit „White Tie“ vermerkt.

Wichtige Tipps, wie „sein“ Anzug sitzen sollte!

Den perfekten Hochzeitsanzug finden Sie in der Regel nicht auf den ersten Blick. Erst wenn Sie einen Anzug angezogen haben, können Sie sehen, ob er Ihnen gut passt. Doch wie muss ein Anzug sitzen, damit Sie als Bräutigam eine gute Figur machen? Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, werden Sie den perfekten Anzug für Ihre Hochzeit schnell erkennen.

1. Das Revers sollte locker, aber anliegend auf den geschlossenen Knopf zulaufen. Der Knopf sollte sich auf Höhe des Bauchnabels befinden.

2. Der Kragen sollte am Nacken abschließen und nicht vom Hemd abstehen. Natürlich darf er auch nicht zwicken. Der gute Sitz am Kragen ist so wichtig, weil Schneider hier kaum nachbessern können. Eine Querfalte unterhalt des Nackens ist dagegen kein Problem. Sie kann von einem Schneider gut entfernt werden.

3. Die Ärmel sollten bis zum Daumenansatz reichen. Wichtig ist, dass das Hemd unter dem Ärmel hervorschaut. Ob einen Zentimeter oder einen halben Zentimeter ist dabei nicht so entscheidend. Für besonders lange Arme gibt es spezielle Zwischengrößen, nach denen Sie sich bei Ihrem Herrenausstatter erkundigen können. Wenn das Sakko keine aufknöpfbaren Ärmel hat, kann ein Schneider die Länge auch leicht korrigieren.

4. Der Schnitt der Taille ändert sich mit der Mode laufend. Etwas tailliert sollte Ihr Anzug auf jeden Fall sein. So gibt der Anzug Ihrem Oberkörper eine T-Form, die Sie besonders lässig wirken lässt. Wenn sie den Knopf des Sakkos schließen, sollte sich keine Querfalte bilden, dann ist der Anzug zu eng. Idealerweise sollten Sie zwei bis drei Zentimeter Luft haben, wenn Sie leicht am geschlossenen Knopf ziehen.

5. Früher galt die Grundregel: das Sakko eines Anzugs muss über die Hüfte gehen. Diese Länge kann jedoch schnell sehr steif wirken. Heutzutage können Sie also durchaus ein Sakko wählen, das auf den Hüften aufliegt.

6. An den Schultern sollte das Sakko möglichst natürlich fallen. Wenn die Naht glatt fällt und Sie genug Bewegungsfreiheit haben, ist das Sakko an den Armlöchern gut geschnitten.

 

7. Für die Länge der Hose gilt: je weiter die Hose, desto länger sollte sie sein. Weite Hosen können vorne am Spann leicht einknicken. Hinten sollte der Saum zwischen Fersenkappe und Absatz liegen. Enge Hosen sollten höchstens bis zur Mitte der Fersenkappe reichen.

Unser Tipp: Die Hose fällt besser, wenn Sie sich den Hosensaum etwas anschrägen lassen. Dazu sollte ein Schneider die Hose vorne etwas kürzer machen als hinten.

8. Im Bund darf die Hose nicht zu locker sitzen, aber auch nicht kneifen. Prüfen Sie das am besten ohne Gürtel.

Unser Tipp: Ihre Konfektionsgröße können Sie schon vor dem Besuch beim Herrenausstatter ganz leicht herausfinden. Messen Sie Ihren Brustumfang und teilen Sie die Zahl durch zwei. Bei einem Brustumfang von 100 Zentimetern haben Sie also die Konfektionsgröße 50.

Vereinbaren Sie für eine individuelle Beratung bitte einen Termin!